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Motorsegler C-Falke

Scheibe SF 25 C 2000

In der Luftfahrt sind Motorsegler Flugzeuge, denen grundsätzlich alternativ die Betriebsarten Motorflug und Segelflug möglich sind. Unser Verein besitzt einen, von der Scheibe-Flugzeugbau-GmbH entwickelten und gefertigten, SF 25 Falke (SF 25 C 2000).

Daten unseres C-Falken

Kennung D-KIOT
Spannweite 15,3 m
Flügelfläche 18,2 m²
Rumpflänge 7,6 m
Flügelprofil Mu
Dienstgipfelhöhe 4300 m
Motor Limbach L 2000 EA mit 80 PS
Geschwindigkeit 150 km/h
Reichweite (55 L Tank) ca. 700 km
Flugdauer 4-5 h
Verbrauch ca. 11,5 l/h

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ASK 21

Schleicher ASK 21

Die Schleicher ASK 21 ist ein zweisitziges Segelflugzeug in GFK-Bauweise als Mitteldeckerausführung mit gedämpftem T-Leitwerk und wird in unserem Verein für Gastflüge, Kunstflug und Leistungsflug eingesetzt.

Daten unserer ASK 21

Kennung D-7048
Baujahr und Seriennummer 1984 / 21216
Spannweite 17 m
Flügelfläche 17,95 m²
Rumpflänge 8,35 m
Höhe am Leitwerk 1,55 m
Flügelprofil Wortmann FX SO 2-196 und FS 60-126
größtes Lastvielfaches (180 km/h) +6,5 G bis -4,0 G
größtes Lastvielfaches (280 km/h) +5,3 G bis -3,0 G
max. Abflugmasse 600 kg
Zuladung Cockpit vorn max. 110 kg
Zuladung Cockpit hinten max. 110 kg
Höchstgeschwindigkeit 280 km/h
Midestgeschwindigkeit (einsitzig / doppelsitzig) 62 km/h / 65 km/h
Gleitzahl (einsitzig bei 85 km/h; doppelsitzig bei 90 km/h) 33,5

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AS-K 13

Schleicher AS-K 13

Die Schleicher AS-K 13 ist ein zweisitziges Segelflugzeug in Gemischtbauweise als Mitteldeckerausführung mit Kreuzleitwerk. Sie wird in unserem Verein zur Schulung eingesetzt. Die ASK 13 ist äußerst gutmütig. Im Gegensatz zu ihrem Nachfolger, der ASK 21, ist sie allerdings in der Lage zu Trudeln, dessen Einleiten aber nur mit einem schnellen Überziehen und dem Kreuzen der Ruder möglich ist. Deshalb wird sie auch heute noch für die doppelsitzige Sicherheitseinweisung in der Schulung verwendet. Die negative Pfeilung erlaubt eine niedrigere Mindestgeschwindigkeit. Das Sichtfeld des Piloten aus der einteiligen Haube ist mit keinem anderen Flugzeug vergleichbar und enorm groß.

Daten unserer AS-K 13

Kennung D-2647
Baujahr und Seriennummer 1978 / 13600
Spannweite 16 m
Flügelfläche 17,5 m²
Rumpflänge 8,18 m
Höhe am Leitwerk 1,45 m
Flügelprofil Mischprofil Gö535/Gö 549
größtes Lastvielfaches -2,8 G bis +4,8 G
max. Abflugmasse 480 kg
Zuladung Cockpit vorn max. 100 kg
Zuladung Cockpit hinten max. 100 kg
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
Midestgeschwindigkeit (einsitzig) 57 km/h
Gleitzahl (bei 85 km/h) 27

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K 8 B "Love Machine"

Schleicher K 8

Die Schleicher K 8 war der achte Entwurf für ein Segelflugzeug von Rudolf Kaiser. Ihr Erstflug war bereits im Jahre 1957. Die K 8 ist ein äußerst leichtes Flugzeug und wird heute noch gerne in der Anfängerschulung eingesetzt. Insbesondere Schüler, die ihre Segelflugausbildung auf einem Doppelsitzer wie der AS-K 13 begonnen haben, werden für die ersten Alleinflüge mit der K 8 losgeschickt. Die K 8 ist ein unkomplizierter und robuster Einsitzer, wie die meisten vom Konstrukteur Kaiser entwickelten Flugzeugtypen, und verträgt auch schon mal eine etwas härtere Landung. Durch das geringe Gewicht steigt die K 8 auch noch bei kleinsten Thermiken und ist in schwachen Wetterlagen selbst modernen Kunststoffsegelflugzeugen überlegen. Die Streckenflugeigenschaften dagegen sind recht bescheiden. Der Umstieg von zweisitzigen Schulungsflugzeugen wie der AS-K 13 auf die K 8 ist einfach, obwohl sie viel wendiger ist. Bemerkenswert ist auch die niedrige Abrissgeschwindigkeit von 55 km/h.

Daten unserer K 8 B

Kennung D-2136
Baujahr und Seriennummer 1974 / 8928
Spannweite 15 m
Flügelfläche 14,15 m²
Rumpflänge 7 m
Flügelprofil Gö 533
max. Abflugmasse 310 kg
Zuladung Cockpit vorn max. 120 kg
Höchstgeschwindigkeit 190 km/h
Midestgeschwindigkeit (bei 280 kg) 55 km/h
Gleitzahl (bei 73 km/h und 280 kg) 27

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Ka 6 CR Rhönsegler

Schleicher Ka6

Die Schleicher Ka 6 stellt den Höhepunkt und das Ende in der Entwicklung von Segelflugzeugen in reiner Holzbauweise bei der Firma Schleicher dar. Sie wurde als einsitziges Hochleistungssegelflugzeug entwickelt und bekam den Beinamen Rhönsegler. Die Ka 6 ist vollständig aus Holz gebaut. Lediglich die Rumpfnase ist vereinzelt aus getriebenem Alublech, die Haube aus geblasenem Plexiglas und die Bolzen und Beschläge sind aus Metall erstellt. Sie ist ein einsitziger, freitragender Schulterdecker, dessen Höhenleitwerk auf dem Rumpf aufgesetzt ist. Die Ka 6 kann, obwohl sie sehr gutmütig ist, nicht verbergen, vor allem auf Leistung hin optimiert gebaut worden zu sein und ist daher wesentlich anspruchsvoller zu fliegen als zum Beispiel die für die Schulung entwickelte K 8. Die Ka 6 war und ist auch heute noch beliebt, wegen ihrer äußerst harmonischen Ruderabstimmung und Wendigkeit. Ihre guten Langsamflugeigenschaften ermöglichen enges Kreisen und damit gute Steigwerte in der Thermik. Sowohl die Schränkung von 3° als auch ein einfallsreicher Steuerungsmechanismus verhindern das plötzliche Abreißen der Strömung im Langsamflug. Wird der Steuerknüppel nach hinten gezogen, bewegen sich beide Querruder nach oben, was in diesem Bereich den Anstellwinkel verringert und damit den Strömungsabriss am Außenflügel verhindert.

Daten unserer Ka 6 CR

Kennung D-7211
Baujahr und Seriennummer 1960 / 859
Spannweite 15 m
Flügelfläche 12,4 m²
Rumpflänge 6,66 m
Flügelprofil innen: NACA63-618 / mitten: NACA63-614 / außen: Joukowsky-Tropfen
max. Abflugmasse 300 kg
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
Gleitzahl 29

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Startbus

Startbus Opel Blitz

Der Startbus ist unser "Tower". Der Flugleiter koordiniert von hier aus den Flugbetrieb, den Einsatz der Winde und im Notfall auch die Rettungsmaßnahmen. Der Bus ist ein ehemaliger Feuerwehr-Opel-Blitz aus dem Jahre ????.

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Startwinde

Startwinde

Unsere Doppeltrommel-Winde ist eine Eigenkonstruktion und wird von einem 300 PS Mercedes-LKW-Diesel angetrieben. Mithilfe eines langen Stahlseils ziehen wir die Segelflugzeuge auf 350 - 550 Meter Höhe über den Platz. Das Chassis ist von Magirus-Deutz und war mal ein 230 D 16 AK (AK steht für Allrad-Kipper).

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Lepo

Lepo Nissan Patrol

Der Lepo bezeichnet in der Fliegersprache ein Fahrzeug, das zum Ausziehen des Startwindenseils bestimmt ist. Die Schleppseile werden an einer speziellen Vorrichtung am Lepo eingehängt und so von der Seilwinde zur Startstelle zurückgezogen.

Beim Ausziehen mehrerer Seile muss ein ausreichender Abstand zwischen den Seilen sichergestellt werden, damit sich die Seile beim Start nicht übereinander legen und verwickeln können. Deshalb befinden sich die Seilaufhängungen am Ende von Auslegern.

Die Bezeichnung „Lepo“ ist eine Abkürzung von Leporello, was einfach „oller Opel“ rückwärts geschrieben ist (Anagramm). Der Name stammt aus der Anfangszeit der Startwinden, als meistens Opel-Fahrzeuge als Lepos eingesetzt wurden. Unser Lepo ist ein 1988er Nissan Patrol Turbodiesel Pickup.

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Schlepper

Fendt Farmer 2d

Um die Segelflugzeuge zurück an den Abflugpunkt zu ziehen, nutzen wir einen Fendt Farmer 2d. Der Traktor wurde 1968? gebaut und wird von einen wassergekühlten 3-Zylinder-Dieselmotor mit 2,1 Litern Hubraum und 32 PS angetrieben. Das Leergewicht beträgt ca. 1,8 Tonnen.

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Mäher und Frontlader

Das Arbeitstier unseres Vereins ist ein MF 165. Er wurde 1965 vom amerikanischen Hersteller Massey Ferguson gebaut und besitzt einen 58 PS Dieselmotor. Sein Mähwerk und der Frontlader helfen uns bei vielen Arbeiten auf dem Flugplatz.

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Come fly with me, let's fly away